Mein Besuch der Froscon 2013

Hi zusammen,

ich war letztes Wochenende auf der Froscon, eine Konferenz für Freie Software und Opensource. Ich war beide Tage da und muss sagen das es sich wie immer gelohnt hat. Ehrlich gesagt gehe ich nicht so sehr hin wegen der Vorträge, sondern um mich da zu unterhalten und mit ein paar Leuten zu treffen. Wie jedes jahr habe ich mich mit den Leuten von i3wm unterhalten. (Genau genommen habe ich deren Stand belagert und als Ausgangspunkt für meinen Froscon besuch genommen) Ist wie immer sehr nett gewesen mit denen und ich freue mich schon drauf sie hoffentlich nächstes jahr an selber stelle wieder zu sehen.

Building Awesome Command Line Apps with Ruby

Ich habe diese mal im RedFrog Ruby Track sogar meinen eignen Vortrag gehalten. Mein erster Vortrag auf einer Konferenz. Quasi eine Premiere. Es ist sehr gut gelaufen aus meiner Sicht. Ich habe darüber gesprochen wie man für die Konsole programmiert. Sehr allgemein am Anfang, worauf zu achten ist. Was der User erwarte, wie man ihm helfen kann. Und dann speziel auf die Tools eingegangen die einem unter Ruby zu Verfügung stehen. Die slides gibt es hier. Das Video lade ich hoch, sobald ich es habe. Danke übrigens an Matthias und Malte für das nette Feedback nach dem Vortrag und in ihren Blogs.

Am Samstag habe ich mir sonst nichts angehört und mich Hauptsächlich unterhalten.

Sonntag

Am Sonntag war ich echt müde, ich habe mir nicht viel angesehen sondern hauptsächlich Stände angesehen und mit den Leuten dort geredet. Es war sehr nett. Ich habe mir noch dem Ruby is magic Talk angesehen den ich echt cool fand und daraus auch viel mitgenommen habe. Die beiden Vortragenden haben auch einen Podcast Geekstammtisch. Nach kurzem reinhören klingt der sehr interessant und kommt in meinen feedreader.

Es war wie immer eine sehr tolle und interessante Konferenz und ich hoffe die lassen mich nächstes mal wieder den Vortrag halten 😉

Statische Gatling Binaries

Hallo zusammen,

wird mal wieder Zeit das ich was blogge 😉 Ich habe, weil ich es gerade für ein Projekt brauche, statische Binaries von gatling gebaut. gatling ist ein kleiner Webserver der von Felix von Leitner (ja, fefe) geschrieben wurde. Zu finden ist das Projekt auf seiner Webseite. Es gibt zwar Packages aber ich habe nicht überall root rechte und ein Package war mehr als ich brauchte. Also habe ich gatling statisch gelinkt, sodass man es überall ausführen kann. Es gibt ein Linux Binary für 32bit, 64bit und arm (ja das läuft super auf dem Raspberrypi ;-)). Des weitern habe ich noch ein Binary für OpenBSD 32bit erstellt, was etwas anspruchsvoller war als die Linux Varianten. Weitere Versionen werden je nach Wunsch und Zeit/Lust folgen. Download gibt es hier.

So, wie geht das nun? Eigentlich einfach, ihr ladet das gewünschte Binary runter, macht es ausführbar und startet es in dem Verzeichnis das ihr ins web verteilen wollt. Das schöne an gatling ist das es auch gleichzeitig via ftp erreicht werden kann. ReadOnly SMB geht nur wenn man gatling als root ausführt. Hervorragend um schnell und total unkompliziert Dateien zu teilen. Viel Spass dabei 😀

JuiceSSH – SSH Client für Android

Ich habe durch Zufall einen tollen SSH Client für mein Android gefunden. JuiceSSH. Habe denn Client dann mal test weise installiert. Beim ersten Start muss man ein Password angeben mit dem die Daten auf dem Android verschlüsselt werden. Nicht schlecht. Leider ist die Funktion beim Start ein Passwort abzufragen ein Pro-Feature. Das Verbinden mit einem Server ist sehr einfach. Man legt eine Identität an, das sind ein Nutzername und ein dazugehöriges Passwort oder ein private Key. Hilfreich wenn man einen Nutzernamen und Private Key über mehrer Server nutz. Danach legt man Server-Addresse, Port und Name der Verbinung an. Fertig. Ein Klick auf die Verbindung startet sie. Die Font Größe lässt sich einfach und schnell über die Lautstärke regeln. Man kann beliebig viele Verbindungen anlegen und sie verwalten. Verbindungen können in Gruppen sortiert werden, so ist es leicht den Überblick zu behalten. Es gibt eine kleine Extra Leiste die ein paar Terminal relevante Tasten hinzufügt. Dadurch ist das arbeiten mit tmux, screen und Konsorten, sehr einfach. Die Free-Version von JuiceSSH ist ausreichend für jeden der mal eben schnell was auf seinem Server machen will oder der, so wie ich, irssi in einer tmux session benutzt. Die Pro-Version habe ich mir dann aber doch mal geklickt weil ich sie Ausprobieren wollte. 4,99€ kostet das in einem In-App kauf. Man bekommt die Möglichkeit verschiedene Farben einzustellen und zwischen beliebig vielen Geräten seine Verbindungen zu syncen. Die Dateien sind AES-256 verschlüsselt mit dem Password was man beim ersten Start angegeben hat, deswegen muss man auf allen Geräten das selbe wählen. Man bekommt eine funktion mit der man seine EC2-Server schnell verwalten kann, das konnte ich aber mangels Zugriff nicht testen. Auf die Möglichkeit Verbindungen im Team zu teilen konnte ich mangels Möglichkeiten nicht testen.

Als Fazit ist zu sagen das mir JuiceSSH als SSH-Client für Android sehr zu sagt. Er sieht gut aus, Verbindungen lassen sich schnell und einfach verwalten. Ich kann meinen Verbindungen zwischen meinem Nexus7 und meinem Nexus4 syncen. Und das Team arbeitet schon an einer angepassten Version für Tablets (Dennoch sieht das auf meinem Nexus7 schon jetzt sehr gut aus.) Wer also einen schnellen und guten SSH-Client braucht, dem kann ich raten einfach mal JuiceSSH auszuprobieren und sich selbst davon zu überzeugen ob sich die Benutzung lohnt.